Am 1. Mai hielt ein Mitglied von Perspektive Selbstverwaltung als Teilnehmer der Antimillitaristischen Gesundheitsarbeitenden mit einer Genossin aus der Gruppe eine Rede:
Hallo wir sind eine Gruppe von Gesundheitsarbeitenden die sich gegen Militarisierung erheben wollen und freuen uns heute hier mit euch auf die Straße zu gehen und zu sagen: wir werden bei dieser aktuellen Kriegstreiberei nicht mitmachen!
Denn die Militarisierung der europäischen Gesellschaft macht auch vor, oder grade erst recht vor dem Gesundheitssystem keinen Halt.
Der vom Senat, der Bundeswehr und 12 Berliner Krankenhäusern ausgearbeitete „Rahmenplan für die zivile Verteidigung im Bereich der Berliner Krankenhäuser 1.0“ liest sich wie eine Dystopie: Versteckt hinter Begriffen wie Sicherheit, Katastrophenschutz und Solidarität, wird dort von der Notwendigkeit geschrieben, leicht verletzten Soldatinnen vor schwerverletzten Zivilist:innen den Vorrang bei medizinischen Behandlungen zu geben.
Es wird bereits durchgegangen ab wann es nötig wird Krankenhäuser unter militärische Führung zu stellen und einen Zwang zum Dienst für Gesundheitsarbeitende wird diskutiert . Wir sagen klipp und klar: Wir werden dabei nicht helfen! Wir wollen nicht dass Menschen zurück an die Front geschickt werden und wir wollen nicht Teil davon sein Kriegshandlungen zu verlängern!
„Redebeitrag der Antimillitaristischen Gesundheitsarbeitenden vom revolutionärem 1. Mai“ weiterlesen



